Sprache ist mehr als Ausdruck – sie ist ein Spiegel.
Und manchmal zeigt sie uns, wie sehr wir uns selbst im Detail verlieren.
Während in anderen Sprachen alle einfach students sind, diskutieren wir über Punkte, Sterne und Doppelpunkte.
Vielleicht, weil das Deutsche präzise ist – vielleicht auch, weil wir uns in dieser Präzision verfangen haben.
Was als Suche nach Gerechtigkeit begann, wurde zum Schlachtfeld der Bedeutungen.
Dabei wollte Sprache doch nur eines: verstanden werden.
Vielleicht ist es Zeit, sich daran zu erinnern, dass ein Wort kein Feind ist,
und dass Verständnis nicht von Zeichen, sondern von Haltung abhängt.
Reflexionsfrage:
Wann haben wir angefangen, in Sprache zu kämpfen – statt miteinander zu sprechen?
